Deutsch-Chinesischer Studentendialog 2010

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Der Deutsch-Chinesische Studentendialog schlägt seit dem Jahr 2007 eine Brücke zwischen deutschen und chinesischen Studenten und Young Professionals und findet im Jahr 2011 zum bereits vierten Mal statt. Einmal jährlich lädt ein bundesweiter Essaywettbewerb mit dotiertem Preisgeld und hochkarätiger Jury zur Auseinandersetzung mit einem Thema der deutsch-chinesischen Zusammenarbeit ein. Im Sommer eines jeden Jahres werden bei einem Wochenend-Abschlusssymposium in Berlin die Gewinner des Essaywettbewerbs ausgezeichnet. Bei dieser Veranstaltung setzen sich die Teilnehmer erneut in der Gruppe und in Begleitung von Referenten intensiv in Vorträgen, Podiumsdiskussionen und einem Rahmenprogramm mit der Essaythematik auseinander.

Weitere Infos und Kontakt unter www.studentendialog.de und Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Ziele

Kurzfristig möchten wir Studierende dazu anregen, kontrovers über Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Deutschland und China nachzudenken sowie Ideen zu entwickeln, wie diese konstruktiv genutzt werden können. Langfristig möchten wir durch die Zusammenführung qualifizierter Studierender mit deutsch-chinesischem Hintergrund einen Beitrag zu einem besseren Verständnis und einer besseren Zusammenarbeit zwischen Deutschland und China leisten.

Essaywettbewerb 2010

Die Medien werden in der westlichen Welt gerne und häufig als Vierte Gewalt im Staate bezeichnet. Aber auch in Ostasien und im Speziellen in China ist ihr Einfluss auf die Meinungsbildung der Menschen gewaltig. Die Frankfurter Buchmesse des Jahres 2009, deren Ehrengast die Volksrepublik China war, ist nur eines von vielen Beispielen dafür, wie unterschiedlich Ereignisse in unseren beiden Ländern jeweils wahrgenommen werden: die Einladung regimekritischer Schriftsteller zu der Veranstaltung wurde von Teilen der chinesischen Presse als Angriff auf China bewertet.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen befasste sich der 3. Deutsch-Chinesische Studentendialog im Jahr 2010 mit der provokativen Frage: „Die Medien – Fluch oder Segen für die Deutsch-Chinesischen Beziehungen?“. Bereits im Herbst 2009 fiel der Startschuss für die Ausschreibung. Deutsche und chinesische Studenten waren aufgerufen, sich in Form eines Essays Gedanken zur Rolle der Medien und deren Bedeutung für die deutsch-chinesischen Beziehungen zu machen.

Die beiden ersten Plätze waren mit einem Preisgeld von je 500€ dotiert, die Zweitplazierten erhielten je 250€. Alle Gewinner wurden zudem zum Abschlusssymposium eingeladen. Schirmherrschaft und Jury waren erneut prominent besetzt, u.a. mit Prof. Dr. Thomas Heberer von der Universität Duisburg-Essen, der sich durch seine Forschungen zu politischen Wandlungsprozessen in der VR China einen Namen gemacht hat; Dr. Jürgen Heraeus, u.a. Präsidiumsmitglied des BDI und Vorsitzender des Arbeitskreises China im Asien-Pazifik-Ausschuss (APA) der Deutschen Wirtschaft und Mark Siemons, seit 2005 China-Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Abschlusssymposium 2010

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Vom 10.-12. Juni 2010 trafen sich ausgewählte deutsche und chinesische Studenten & Young Professionals mit Mitgliedern des Tönissteiner Studentenforums zum Abschlusssymposium des 3. Deutsch-Chinesischen Studentendialogs im Herzen Berlins. Teil des Programms waren Vorträge & Referate, eine Podiumsdiskussion und der Besuch der Deutschen Welle und der Hauptstadtstudios der ARD.

Referenten waren u.a. Katrin Altmeyer, Leiterin des Pekinger Büros der Böll-Stiftung; die Politologin Severine Arsène, Teaching Fellow an der University of Lille; Dr. May-Britt Stumbaum, Senior Research Fellow und Leiterin des EU-China-Projekts des Stockholm International Peace Research Institute; Sven Hansen, Asienredakteur der taz; und Ban Wei, Chef von Xinhua Deutschland. Der Abschlusstag der Veranstaltung war schließlich für die Erhebung und Auswertung eines Fragebogens zur Medienthematik reserviert.

Projektteam

Patrick Böert, Elisabeth Loose (Projektleitung), Frieder Meidert, Bijan Moini, Lucy Reimers, Rebekka Rosenfeldt, Stefan Schaffer, Stefan Stähle, Andrea Staudhammer, Jan-Paul Stein, Pepe Strathoff, Maximilian Würz und Yu Yue.

 

Förderer 2010

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