ZwischenGrenzen

Im Dialog mit Studierenden aus Russland und der Ukraine

Vor dem Hintergrund der militärischen Auseinandersetzungen im Osten der Ukraine und der Schwierigkeit, sich in Deutschland unvoreingenommen darüber zu informieren, wollen wir mit Studierenden in der Ukraine und in Russland ins Gespräch kommen und ein aktuelles Stimmungsbild dieser beiden Länder zeichnen.

Projektkonzept

Im Sommer 2016 reisen acht Mitglieder des Studentenforums einzeln in verschiedene Städte in der Ukraine und im Westen Russlands. Im Rahmen eines einwöchigen Aufenthalts begleiten sie dort Studierende in ihrem Alltag und kommen mit Menschen ins Gespräch, sowohl über die aktuelle Situation als auch über Vergangenheit und Zukunftsträume – die Anbindung an das Studentenforum und den Tönissteiner Kreis erlaubt dabei auch Begegnungen mit Verantwortungsträgern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Von ihrem Aufenthalt und dem, was die Menschen bewegt, die sie getroffen haben, berichten die Reisenden anschließend in mehreren Blogartikeln, um die gewonnenen Eindrücke mit der deutschen Öffentlichkeit zu teilen. Ein Vorbereitungswochenende soll zuvor in Geschichte, Politik und Kultur der Region einführen sowie Übungen zum journalistischen Schreiben beinhalten.

Aktuelles

Im Moment (Ende Oktober 2015) versuchen wir, auf verschiedenen Wegen Kontakte zu ukrainischen und russischen Studierenden zu knüpfen, die bereit sind und Interesse daran haben, als Gastgeber in unserem Projekt zu fungieren. Den konkreten Reisezeitraum werden wir mit ihnen gemeinsam festlegen. Parallel kümmern wir uns um finanzielle Unterstützung sowie eine Publikationsplattform. Voraussichtlich im Frühjahr 2016 werden wir die Reise im Studentenforum ausschreiben.

Im Projektteam engagieren sich Annalena Brokering, Anna Steinberg, Carolin Marschner und Gereon Behrendt. Sie alle wurden 2015 neu ins Studentenforum aufgenommen.