Postkolonialismus

Kolonialismus ist kein Ding der Vergangenheit. Der (deutsche) Kolonialismus wirkt sich auch heute noch vielschichtig auf unsere Gesellschaft aus. An einem internen Seminarwochenende mit circa 20 Teilnehmenden Ende November 2018  in Berlin werden wir uns interdisziplinär mit diesen Auswirkungen auseinandersetzen.

Nach einem historischen Input werden wir die post- und neokolonialen Aspekte in den Bereichen von Politik und Wirtschaft bis hin zur Kunst und Kultur beleuchten. Anhand verschiedener Formate – Workshops, Panels und Exkursionen – und im Austausch mit unterschiedlichen Expert*innen und Aktivist*innen machen wir diese Aspekte sichtbar und greifbar. Neben theoretischen Überlegungen werden wir mit anschaulichen ‚Praxisbeispielen’ arbeiten.

Das Ziel des Wochenendes ist eine Sensibilisierung für die Wirkmächtigkeit des Kolonialismus, auch einhundert Jahre nachdem Deutschland seine Kolonien verlor. Gerade für zukünftige Führungskräfte im internationalen Bereich halten wir eine rassismuskritische Sensibilität und ein Bewusstsein für postkoloniale Zusammenhänge für eine wichtige Kompetenz.

Nach dem internen Wochenende, soll aus unserer Arbeit ein langfristiges Format mit externen Abnehmer*innen entstehen, beispielsweise ein Bildungsmodul für Schulen oder  eine Wanderausstellung.

 

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